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AXA Deutschland: Wachstum über Markt und höhere Ergebnisse

Deutliches Beitragsplus in der Schaden- und Unfallversicherung sowie der Krankenversicherung – Neugeschäft in Vorsorge erneut gesteigert – Kosten weiter gesenkt

07.03.2017

AXA Konzern

Die AXA Deutschland ist 2016 im dritten Jahr in Folge gewachsen und hat Marktanteile hinzugewonnen. Ihre Einnahmen stiegen um 1,1 % auf 10,71 Mrd. Euro, während die Beiträge der deutschen Ver­sicherer mit erwarteten + 0,2 % nahezu stabil blieben. Gleichzeitig stei­gerte der Konzern in einem für die Branche erneut herausfordernden Jahr seine Ergebnisse. Das operative Ergebnis nach Steuern (Underlying Earnings) verbesserte sich um 5,2 % auf 569 Mio. Euro (2015: 541 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Steuern (Net Income) legte um 6,8 % auf 545 Mio. Euro (2015: 510 Mio. Euro) zu.
 
„Unsere Branche befindet sich in einem nie gekannten Veränderungsprozess, aus­gelöst durch Niedrigzinsphase, Digitalisierung und das Eindringen neuer Wettbewer­ber“, sagt Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der AXA Konzern AG. „2016 war ein gutes Jahr für uns – sowohl finanziell als auch mit Blick auf die Transformation unserer Geschäftsmodelle. Mit unserer Investitionsstärke und unserer Innovationskraft sehen wir uns in einer führenden Rolle bei der Gestaltung der Versicherungswelt von morgen.“

Stärkstes Wachstum in der Krankenversicherung

Den höchsten Beitragszuwachs erzielte der AXA Konzern 2016 in der Privaten Kran­kenversicherung (PKV). Bei einem Marktwachstum von lediglich 1,1 % nahm das Beitragsvolumen der AXA Krankenversicherung um 3,2 % auf 2,88 Mrd. Euro zu. Auch die Zahl der Versicherten wuchs um 2,9 % auf 1,7 Mio. Personen. Mit + 2,6 % auf 118 Mio. Euro APE* entwickelte sich das Neugeschäft dieser Sparte ebenfalls erfreu­lich. Ein Großteil kam über die personalen Vertriebe im Geschäft mit Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes zustande.

* APE (Annual Premium Equivalent) = Neugeschäft an laufenden Beiträgen plus 10 % der Einmalbeiträge

Schaden und Unfall: Hoher Zuwachs durch Kraftfahrt-Onlineabschlüsse

Als weiterer entscheidender Wachstumstreiber erwies sich die Schaden- und Unfall­versicherung. In dieser Sparte stieg das Beitragsvolumen um 2,5 % auf 4,05 Mrd. Euro. Vor allem der in der Kraftfahrtversicherung tätige Onlineversicherer AXA easy Versiche­rung war mit einem Beitragsplus von 24 Mio. Euro erfolgreich. Darüber hinaus haben sich insbesondere die Gebäude- und die Hausratversicherung positiv entwickelt. Mit einer Erweiterung der digitalen Produktfamilie in der Kraftfahrtversicherung, dem Tele­matikangebot für junge Fahrer sowie der neuen Privathaftpflicht-Onlineversicherung wurden wichtige Angebote für die Zukunft geschaffen.
 
Im Firmen- und Industriekundengeschäft wuchs der Konzern um 2,8 % auf 1,36 Mrd. Euro. Hier setzte AXA vor allem auf neue innovative Schutzkonzepte für mittelgroße Firmen und auf die Begleitung von Industriekunden bei der Absicherung von nationalen und internationalen Risiken. Dadurch konnte das Neugeschäft im Industriekunden­bereich um 24,4 % gesteigert werden. Die Kunstversicherung AXA Art steigerte ihre Einnahmen ebenfalls um 2,8 % auf 180 Mio. Euro.

Schaden-Kostenquote: Großschäden und niedrigeres Abwicklungsergebnis

Mehrere Großschäden im Industriekundengeschäft und insbesondere niedrigere Abwicklungsergebnisse als im Vorjahr ließen die Schaden-Kostenquote (All Years Combined Ratio) in der Schaden- und Unfallversicherung um 3,8 Prozentpunkte auf 97,3 % steigen. Trotz der beiden Tiefs „Marine“ und „Elvira“ im ersten Halbjahr blieb die Belastung aus Naturkatastrophen 2016 insgesamt leicht unter dem Vorjahr.

Vorsorge: Höheres Neugeschäft entgegen dem Markttrend

In einem insgesamt rückläufigen Markt gelang es den AXA Vorsorgegesellschaften, ihr Neugeschäft um 1,7 % auf 275 Mio. Euro APE zu steigern. Der Markt insgesamt verzeichnete hier voraussichtlich ein Minus von 0,9 %. Vom Neugeschäftsvolumen der AXA entfielen 91 Mio. Euro auf das innovative Vorsorgemodell Relax Rente, das durch unterschiedliche Anlageformen Renditechancen der Kapitalmärkte nutzt und mit einer Garantiekomponente verbindet. Damit entfiel ein Drittel der Neuabschlüsse im Vor­sorgegeschäft auf die Relax Rente. Der Absatz biometrischer Produkte legte weiter zu, so dass AXA seinen Marktanteil in diesem Segment weiter deutlich ausbauen konnte.
 
Insgesamt verringerten sich die Beitragseinnahmen der AXA Deutschland im Vorsorge­geschäft um 1,9 % auf 3,79 Mrd. Euro und damit weniger stark als im Marktdurchschnitt (- 2,2 %). Während die Einmalbeiträge vornehmlich aus Ertragsgründen um 11,1 % rückläufig waren, blieben die Einnahmen aus laufenden Beiträgen mit 3,07 Mrd. Euro nahezu stabil.

Kosten nochmals gesenkt

Im Geschäftsjahr 2016 konnte der AXA Konzern seine Kosten (Economic Expenses) nochmals um 7 Mio. Euro auf nunmehr 1,13 Mrd. Euro senken. Erzielten Einsparungen standen höhere Zukunftsinvestitionen gegenüber.

Konzernergebnis und operatives Ergebnis verbessert

Der AXA Konzern arbeitet in allen drei Sparten unverändert profitabel, so dass das ope­rative Ergebnis nach Steuern (Underlying Earnings) um 5,2 % auf 569 Mio. Euro
(2015: 541 Mio. Euro) stieg. Gleichzeitig erhöhte sich auch das Konzernergebnis nach Steuern (Net Income) bei einem verbesserten außerordentlichen Kapitalanlageergebnis um 6,8 % auf 545 Mio. Euro (2015: 510 Mio. Euro).

Starke Ratings

Die drei großen Ratingagenturen bescheinigen der AXA Gruppe und mit ihr auch den Kerngesellschaften des deutschen AXA Konzerns seit langem eine hohe Finanzkraft. Standard & Poor’s hat am 27. Oktober 2016 seine Long Term Financial Strength Rating-Entscheidung für AXA von A+ auf AA- heraufgesetzt und diese mit einem stabilen Ausblick versehen. Wenige Wochen zuvor, am 9. September 2016, hatte Moody’s sein Aa3 Insurance Financial Strength Rating mit stabilem Ausblick bekräftigt. Fitch bewertet AXA in seiner Insurer Financial Strength Rating-Entscheidung vom 28. Juni 2016 weiterhin mit AA-, ebenfalls mit stabilem Ausblick.

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